PostHeaderIcon Gesundheit und Ernährung

Das Programm Anschub.de ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Institutionen, die gemeinsam eine nachhaltige und ganzheitliche Gesundheitsförderung in Schulen ermöglichen wollen. Übergeordnetes Ziel von  Anschub.de ist es, die Schul- und Bildungsqualität durch Gesundheit nachhaltig zu verbessern. Dabei ist die gute gesunde Schule Kerngedanke von Anschub.de!

Das Projekt Anschub.de stand Pate bei der Konzeption des Landesprogramms „Gute gesunde Schule“, das die Senatsverwaltung für Bildung gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und der AOK Berlin seit 2004 in sozialen Brennpunkten durchführt.
Die Hans-Fallada-Schule nimmt seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 am Landesprogramm "Gute Gesunde Schule" teil.

Regelmäßig alle vier Wochen findet in diesem Schuljahr ein Coaching für die Mitglieder der erweiterten Schulleitung unter der Leitung von Frau Schminder statt. Frau Schminder ist  Koordinatorin für das Landesprogramm Berlin. Sie begleitet jede hinzukommende Stadtteilregion, arbeitet die Koordinatoren ein und baut mit ihnen alle notwendigen Strukturen in den Berliner Projektschulen auf.

Aufgabe der erweiterten Schulleitung ist es u.a. für die Entwicklung, Fortschreibung und Umsetzung des Schulprogramms und für die Qualitätssicherung und interne Evaluation der schulischen Arbeit zu sorgen sowie der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte jährlich einen Bericht über die Entwicklung der Schule vorzulegen,

Gesundheit ist somit ein fester Teil unseres Schulentwicklungsprozesses geworden. Gesundheitsfördernde Maßnahmen finden jedoch nicht erst seit der Teilnahme am Landesprogramm statt, sondern finden sich bereits seit langem in vielen Bereichen unserer Schule:

Unser Ernährungskonzept

Da viele unserer Schüler in die Schule kommen, ohne zu Hause gefrühstückt zu haben und stattdessen auf dem Schulweg Süßigkeiten, süße Getränke oder Chips einkaufen, bemühen wir uns seit vielen Jahren eine regelmäßige Frühstückszeit und ein gesundes Schulfrühstück anzubieten.

Die Einführung des 40-Minuten-Modells im vergangenen Schuljahr ermöglichte uns. im Stundenplan täglich 10 Minuten Frühstückszeit zu verankern.Milch, Kakao und belegte Brötchen werden täglich angeboten. Außerdem bieten unsere Schülerfirmen an vier Tagen in der Woche eine warme Mittagsmahlzeit, Getränke, kleine Pausensnacks und frisches Obst an.

Die Firmen  „La Fallada“  und „Happy Snack“ bereiten die Schüler auf den Arbeitsbereich
Hauswirtschaft vor und bieten einen Mittagstisch in der Schule an.

Unser Bewegungskonzept

Die Klassen haben in der Regel 3 Stunden Sportunterricht. Zusätzlich hat die Schule folgende feste Arbeitsgemeinschaften:

  • 2 Volleyball-AGs

  • 3 Ball-AGs

Zum Schulge­lände gehört neben den Schulgebäuden und der großen Turnhalle ein Schulhof mit Sportplatz, auf dem Fußballtore und Basketball­körbe stehen und sich eine Laufbahn sowie eine Sprunggrube befinden. Der Spielplatz ist mit zahlreichen Spiel- und Klettergeräten ausgestat­tet.

Wir bemühen uns um eine aktive Pausengestaltung. Ein auf dem Schulhof vorhandener Bau­wagen wird als „Spielmobil“ genutzt. Die Schüler können sich dort Spielgeräte für die Dauer der Pause ausleihen. Das genaue Konzept unserer Pausengestaltung finden Sie im Downloadbereich.

Außerdem nimmt ein Teil unserer Schülerinnen und Schüler regelmäßig an schuli­schen und außerschulischen Turnieren, Wettkämpfen und Veranstaltungen teil: z.B. an Fußball-Turnieren, Schwimmwettkämpfen, am Schülerlauf „Bunte Kuh“, Mini-Marathon, Cross-Lauf, am Kurzstreckenlauf „Schnelle Socke“, am Avon-Lauf für Mädchen, an Musik- und Tanzwettbewerben,  am Kicker-Turnier,  am Seifenkisten­rennen, am Orientierungswandern, an der Veranstaltung "Volleyball" im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia sowie am Spiel- und Sportfest, beides in der Max-Schmeling-Halle.

Soziales Lernen in Unterricht und Erziehung

In unserer Schule gibt es reguläre Grundschulklassen, als erweitertes Modell der flexiblen Eingangsstufe die jahrgangsübergreifenden Lerngrup­pen (JÜL) mit den Klassenstufen 1-3. In allen Jahrgangsstufen gibt es Klassen, in denen gemeinsame Erziehung von Schülern/innen mit und ohne son­derpädagogischen Förderbedarf praktiziert wird, sonderpädagogische Förderklassen der Klassenstufe 3 bis 10 mit dem Förder­schwerpunkt Lernen, die zum einfachen Hauptschulabschluss führen können.

Im Rahmen des integrativen Unterrichts besuchen 25 Schüler/innen mit sonderpäd­agogischem Förderbedarf Grundschulklassen. Sie werden ebenso wie alle anderen Kinder nach dem Rahmenplan der Grundschule (zielgleich) oder nach dem Rah­menplan für den Sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Lernen" (zieldifferent) unterrichtet. Für jede Klasse der flexiblen Schulanfangsphase werden in den uns zu­geordneten Grundschulen zwei Stunden sonderpädagogischer Förderung bereit­ge­stellt. In diesem Rahmen  wurden  temporäre Lerngruppen für einzelne Schüler/ innen mit besonderen Schwierigkeiten klassenübergreifend eingerichtet. Inhalte der temporären Lerngruppen sind: Basales Wahrnehmungstraining mit Schwer­punkt im auditiven Bereich, Förderung sozialer Kompetenzen, Förderung von Grund­fertigkei­ten zum Erwerb der Kulturtechniken, Konzentrationstraining.

Wir haben ein Lesepaten-System installiert und bauen gerade eine Schülerbücherei auf. Durch die Einrichtung der Schülerbibliothek soll den Schülern der Zugang zu Bü­chern erleichtert werden. Mit Hilfe der Lehrer/innen soll eine dauerhafte Lesemotiva­tion aufgebaut werden. Hierfür sollte die Bibliothek in einzelnen Unterrichtsstunden, in Pausen und im Freizeitbereich genutzt werden können.

Bei uns gibt es folgende Schülerfirmen, die von den Klassenstufen 9/10 des Förderzentrums in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen betrieben werden:

  • Die Firma „Garten­grün“, die Schüler auf Arbeitsplätze im Bereich Gartenbau/Floristik vorbereitet und dabei den Schulgarten bewirtschaftet.
  • Die Firma „Wäscheperle“, die Schüler auf Arbeitsplätze im Bereich Wäschepflege und allgemeine Textilkunde vorbereitet und die in der Schule anfallende Wäsche reinigt und pflegt.
  • Die Firmen  „La Fallada“  und „Happy Snack“, die Schüler auf den Arbeitsbereich Hauswirtschaft vorbereiten und einen Mittagstisch in der Schule anbieten.

Ab der Klassenstufe 8 werden regelmäßig Betriebspraktika durchgeführt.

Viele Klassen führen Klassenfahrten durch. Beliebte Ziele sind in Berlin und der näheren Umgebung: Schullandheim Wannsee, Sophienstädt und DJH Liepnitzsee (Brandenburg), Schwarz am Schwarzer See und Naturschutzakademie Brückentin (Meck-Pomm.) In der weiteren Umgebung gingen die Klassenfahrten nach Pullenried (Bayerischer Wald) und  Wyk auf Föhr. Außerdem fanden klassenübergreifende Skilanglaufreisen ins Fichtelgebirge statt. In den 9. Klassen wurden in den vergangenen Jahren schon mehrmals dreiwöchige Türkeifahrten durchgeführt als Kultur- und Begegnungsreisen mit den Schwerpunkten: Leben und Arbeiten in einem türkischen Dorf  sowie Besu­chen von besonderen kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.

Auch zur Förderung des sozialen Miteinanders finden Sie im Downloadbereich unser Konzept.

Suchtprophylaxe und Stressbewältigung

Die Förderung des sozialen Lernens, das Lernen in der Gemeinschaft, der respektvolle Umgang miteinander, sowie die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz gehören zu den Leitzielen unserer Schule, die uns vor dem Hintergrund eines Migrationsanteils von 75% besonders wichtig erscheinen.

In der Unterrichtsarbeit besteht grundsätzlich Methodenfreiheit. Positiv bewertet wur­den die bestehenden Ansätze geöffneter und offener Unterrichtsformen mit zum Teil klassenübergreifender Projektarbeit in verschiedenen Unterrichtsbereichen und die gemeinsamen Projekttage für die gesamte Schule.

Dabei kam es an verschiedenen Stellen zu gelungenen Teambildungen, die weiter gefördert werden sollen. Um soziales Lernen innerhalb der Lerngruppen zu thematisieren, haben wir eine wöchentliche „Klassenstunde“ eingeführt.

Zwei Kollegen/Kolleginnen werden im Rahmen des Buddy-Projekts zu Mediatoren ausgebildet. Eine Sozialarbeiterin und ein Erzieher sind seit Mitte Februar als feste Mit­arbeiter zur pädagogischen Betreuung der Schüler/innen der Sekundarstufe I des Förderzentrums ein­gesetzt wird.

Ergänzend zum Unterricht werden zur Stärkung des Selbstbewusstseins dar Schüler auch außerschulische Lernorte aufgesucht, um Schü­lern/innen reale Begegnungen mit verschiedenen Lerngegenständen zu ermöglichen.  Zu diesen Lernorten gehören:
Naturkundemuseum, Museumsdorf Düppel, Schulmuseum, Planetarium, Tierpark und Zoo, Kindermuseum, Musikinstrumentenmuseum, Waldschule Plänterwald und Waldschule Zehlendorf, Filmpark Babelsberg, Freizeitzentrum Wuhlheide, Kinder­bauernhof und Bauernhof Rudow, Ritterspielplatz, Britzer Garten (Freilandlabor) und Gartenarbeitsschule (Neukölln), Treptower und Görlitzer Park, Hasenheide, Colum­bia-Bad,

Spreewald-Bad und Stadtbad Schöneberg, Sommerbad Mariendorf, Tier­garten mit Regierungsviertel, Alexanderplatz, Museumsinsel und Berliner Dom, Ge­dächtniskirche, außerdem Besuche von Kinder- und Jugendtheatern sowie der Berli­ner Märchentage.

Die Schüler beteiligen sich an Lesewettbewerben, an der Känguru-Matheolympiade, an den Neuköllner Künstlerischen Werkstätten, am Frühlingssingen im Britzer Garten und an einer mu­sischen Darbietung im Kammermusiksaal der Philharmonie und an Theateraufführungen in der Woche des Lesens in Neukölln.

Das Kollegium begeht gemeinsame Feierlichkeiten, welche durch die Cateringfirmen versorgt und ausgestaltet werden. Gemeinsame Ausflüge ermöglichen ein entspanntes Beisammensein.

 
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